Neuster Bericht:

Wanderreiter auf Tour von Handorf nach Milte

 Wanderreiter auf Tour von Handorf nach Milte

 

Vom Hof Vertherland in Münster-Handorf 

starteten wir Reiterinnen und Reiter zu unserem 3-tägigen Wanderritt durch die abwechslungsreiche Landschaft des Münsterlandes. Über Feld- und Waldwege

führte unsere erste Etappe mit Mittagspause auf dem Hof von Hugo und Britta Muesmann nahe Telgte bis nach Milte, wo unsere Pferde und drei Teilnehmer in der Reitstation Schraer in der Ortsmitte Unterkunft fanden. Die restlichen Reiter(innen) bezogen ein komfortables Quartier im Landhaus am Esch. Bei einem gemütlichen Grillabend ließen wir unsere Eindrücke des 34 km Rittes Revue passieren.

Nach gemeinsamen Frühstück wurden die Pferde zu einem Ritt rund um Milte gesattelt. Nach etwas mehr als 22 km durch Feld und Wald waren wir wieder wohlbehalten zurück in Milte. Nachdem die Pferde versorgt waren, trafen wir uns zu Kaffee und Kuchen und einem gemeinsamen Abendessen.

Am dritten Tag - wie auch an den Tagen zuvor - führten uns Jutta Plötz und Angelika Uekötter sicher nach Handorf zurück.

Stolz auf unsere Leistung und die Ausdauer unserer Pferde über insgesamt mehr als 82 km konnten wir uns von einander verabschieden.

Unser Dank gilt unseren Rittführerinnen Jutta und Angelika, die im Vorfeld die Route erkundet hatten und uns auch über alternative Wegstrecken abseits des Reitwegenetzes führten, sowie

Catrin Barthelmess, die für die herausragende Verpflegung und Unterkunft gesorgt hatte und uns während der 3 Tage als Trossfahrerin begleitete.

Einhellige Meinung aller Teilnehmer: wunderbares Erlebnis - dies sollte nicht unser letzter Wanderritt gewesen sein.


Mit Trausti durch die Elter Dünen und den Surenburger Wald.

 

Am 3. Oktober trafen wir uns bei spätsommerlichen Temperaturen – 21 Reiter und Reiterinnen aus Münster bis Gronau  – auf dem Hof Zur Falkenburg in Elte zu unserem 2. Ausritt in 2018.

Die geplante Strecke, in zwei Etappen von 20,3 km und 12,3 km aufgeteilt  und  unterbrochen von einer Mittagspause,  ermöglichte den Teilnehmern  je nach Kondition der Pferde, Teilstrecken oder die gesamte Distanz von 32,6 km zu bewältigen.

Nach dem Frühstück hieß es um 10.30 h aufsitzen.

Unter Führung von Christin  und Frank sowie Angelika als Nachhut verließen wir den Hof und ritten über Wiesenwege, Heidelandschaften und Mischwald durch die Elter Dünen auch Elter Sand genannt. Eines von zwei  ausgedehnte Dünengebiete: der „Elter Sand“ und das „Wilde Weddenfeld“. Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts war hier „Bewegung“ in der Landschaft, weil der Sand durch Stürme immer wieder verlagert wurde. Aufforstungen  haben dies heute unterbunden.

Kurz vor dem Ort Elte überquerten wir die Bundesstraße und ritten in das ausgedehnte Waldgebiet des „Wilden Weddenfeldes“. Über verschlungene Waldwege ging es bis hin zur Bevergerner Aa nahe der Surenburg. Dort  lud eine Furt ein, ein kurzes Stück die Pferde in der und durch die Aa waten zu lassen. Reitern und Pferden bereitete dies offensichtlich eine Menge Spaß.


Hier hatten wir den Scheitelpunkt der 1. Etappe erreicht und legten eine kurze Pause ein. 

Dann ging es wieder in Richtung Hof. Lange Töltstrecken boten sich für ein flottes Tempo an und abgeerntete Maisfelder längs des Weges ließen Verschnaufpausen zu.

Nach etwas mehr als drei Stunden erreichten wir nach 20,3 km wieder den Hof – die Pferde erhielten eine Pause, wurden versorgt und getränkt. Die Reiter taten sich an Kuchen und Kaffee gütlich.

Erneut aufgesattelt ging es wieder in den Elter Sand – nunmehr auf Pfaden über die Dünen bis hin zur Ems an der Bockholter Emsfähre. Dort gibt es noch während der Sommermonate eine Fähre,  die per Hand von einem Fährmann Passagiere ans andere Ufer für einen kleinen Obolus befördert. 

Wir folgten dem Lauf der Ems eine Weile und dann ging es zurück über Pfade durch den Elter Sand zum Hof.  Unser App auf dem Smartphone zeigte uns an: 32,6 km bewältigt.


Wir brachten die Pferde auf vorbereitete Paddocks,  versorgten diese mit Wasser und bereitgestellter Heulage.

Der Grill war schon in Betrieb: Steaks, Würstchen und leckere Salate warteten auf uns. Die Sonne meinte es gut – so konnten wir noch am späten Nachmittag im Freien sitzen und unsere Erfahrungen

austauschen und Pläne für die nächsten Ereignisse schmieden. Für alle ein gelungener Tag der Deutschen Einheit mit unseren isländischen Partnern…….