Neuster Bericht:

Grollender O-Ritt

Am Samstag, den 4 September fand der jährliche "Grollender O-Ritt" in Listrup bei herrlichem Spätsommerwetter statt.

Viele Reitergruppen mit den unterschiedlichsten Pferderassen und tolle Gespanne waren auf den vorgeschriebenen Wegen unterwegs!

Iris mit Lou und mein Farsæll mit mir haben auf 16 km alles gegeben, um die kniffligen Anforderungen zu bestehen.

Wir stellten unsere Treffsicherheit unter Beweis; bewiesen unserer Pferde blindes Vertrauen und lösten Herausforderungen aus der Märchenwelt.


Unser Dank gilt Melanie und Gerd, die mit viel Mühe und Engagement das Ganze toll organisiert haben.Abends fand der krönende Abschluss mit der Ehrung der Sieger in der schön dekorierten Scheune statt.

Wir sind im nächsten Jahr gerne wieder dabei und mit Unterstützung eines größeren Teams holen wir uns den Gruppensieg!


Mit Trausti durch die Elter Dünen und den Surenburger Wald.

 

Am 3. Oktober trafen wir uns bei spätsommerlichen Temperaturen – 21 Reiter und Reiterinnen aus Münster bis Gronau  – auf dem Hof Zur Falkenburg in Elte zu unserem 2. Ausritt in 2018.

Die geplante Strecke, in zwei Etappen von 20,3 km und 12,3 km aufgeteilt  und  unterbrochen von einer Mittagspause,  ermöglichte den Teilnehmern  je nach Kondition der Pferde, Teilstrecken oder die gesamte Distanz von 32,6 km zu bewältigen.

Nach dem Frühstück hieß es um 10.30 h aufsitzen.

Unter Führung von Christin  und Frank sowie Angelika als Nachhut verließen wir den Hof und ritten über Wiesenwege, Heidelandschaften und Mischwald durch die Elter Dünen auch Elter Sand genannt. Eines von zwei  ausgedehnte Dünengebiete: der „Elter Sand“ und das „Wilde Weddenfeld“. Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts war hier „Bewegung“ in der Landschaft, weil der Sand durch Stürme immer wieder verlagert wurde. Aufforstungen  haben dies heute unterbunden.

Kurz vor dem Ort Elte überquerten wir die Bundesstraße und ritten in das ausgedehnte Waldgebiet des „Wilden Weddenfeldes“. Über verschlungene Waldwege ging es bis hin zur Bevergerner Aa nahe der Surenburg. Dort  lud eine Furt ein, ein kurzes Stück die Pferde in der und durch die Aa waten zu lassen. Reitern und Pferden bereitete dies offensichtlich eine Menge Spaß.


Hier hatten wir den Scheitelpunkt der 1. Etappe erreicht und legten eine kurze Pause ein. 

Dann ging es wieder in Richtung Hof. Lange Töltstrecken boten sich für ein flottes Tempo an und abgeerntete Maisfelder längs des Weges ließen Verschnaufpausen zu.

Nach etwas mehr als drei Stunden erreichten wir nach 20,3 km wieder den Hof – die Pferde erhielten eine Pause, wurden versorgt und getränkt. Die Reiter taten sich an Kuchen und Kaffee gütlich.

Erneut aufgesattelt ging es wieder in den Elter Sand – nunmehr auf Pfaden über die Dünen bis hin zur Ems an der Bockholter Emsfähre. Dort gibt es noch während der Sommermonate eine Fähre,  die per Hand von einem Fährmann Passagiere ans andere Ufer für einen kleinen Obolus befördert. 

Wir folgten dem Lauf der Ems eine Weile und dann ging es zurück über Pfade durch den Elter Sand zum Hof.  Unser App auf dem Smartphone zeigte uns an: 32,6 km bewältigt.


Wir brachten die Pferde auf vorbereitete Paddocks,  versorgten diese mit Wasser und bereitgestellter Heulage.

Der Grill war schon in Betrieb: Steaks, Würstchen und leckere Salate warteten auf uns. Die Sonne meinte es gut – so konnten wir noch am späten Nachmittag im Freien sitzen und unsere Erfahrungen

austauschen und Pläne für die nächsten Ereignisse schmieden. Für alle ein gelungener Tag der Deutschen Einheit mit unseren isländischen Partnern…….